Bevölkerung
28 %
Gemeinden
111
Kläranlagen
17
Proben
118
Analysen
944
Letzte Woche von März 2025
In Belgien ermöglicht das Abwasserüberwachungsprogramm die Beobachtung des Konsums mehrerer illegaler Drogen (Kokain, Crack, MDMA, Amphetamin, Methamphetamin, Ketamin, 3-MMC und 4-MMC). Das Programm wird jährlich durchgeführt und ist mit der europäischen SCORE-Initiative abgestimmt, die von der Europäischen Drogenagentur der Europäischen Union koordiniert wird. An sieben aufeinanderfolgenden Tagen im Frühjahr werden täglich Zulaufproben aus 17 Kläranlagen in den drei Regionen Belgiens entnommen, überwiegend in dicht besiedelten Gebieten. Die genauen Erhebungstage werden sorgfältig gewählt, um ein möglichst repräsentatives Bild des Alltags zu erhalten – also einen Zeitraum ohne gesetzliche oder schulische Ferien sowie ohne andere potenziell verzerrende Ereignisse.
Die Proben werden in Zusammenarbeit mit dem Toxikologischen Zentrum der Universität Antwerpen auf Biomarker für den Konsum der oben genannten illegalen Drogen untersucht. Diese Biomarker sind Substanzen, die im Körper entstehen, wenn dieser die jeweiligen Drogen verarbeitet und abbaut. Durch die Messung ihrer Konzentration im Zulaufwasser und unter Berücksichtigung der von der jeweiligen Kläranlage abgedeckten Bevölkerung läßt sich der Drogenkonsum der Bevölkerung abschätzen (bevölkerungsnormierte Massenfrachten, angegeben in mg/Tag/1000 Einwohner). Eine vertiefte Analyse der Ergebnisse sowie detaillierte Informationen zur Methodik sind in einem separaten Bericht auf der Website von Sciensano verfügbar. Der vollständige Datensatz ist über das föderale Geoportal zugänglich.
In Belgien ermöglicht das Abwasserüberwachungsprogramm die Beobachtung des Konsums mehrerer illegaler Drogen (Kokain, Crack, MDMA, Amphetamin, Methamphetamin, Ketamin, 3-MMC und 4-MMC). Das Programm wird jährlich durchgeführt und ist mit der europäischen SCORE-Initiative abgestimmt, die von der Europäischen Drogenagentur der Europäischen Union koordiniert wird. An sieben aufeinanderfolgenden Tagen im Frühjahr werden täglich Zulaufproben aus 17 Kläranlagen in den drei Regionen Belgiens entnommen, überwiegend in dicht besiedelten Gebieten. Die genauen Erhebungstage werden sorgfältig gewählt, um ein möglichst repräsentatives Bild des Alltags zu erhalten – also einen Zeitraum ohne gesetzliche oder schulische Ferien sowie ohne andere potenziell verzerrende Ereignisse.
Die Proben werden in Zusammenarbeit mit dem Toxikologischen Zentrum der Universität Antwerpen auf Biomarker für den Konsum der oben genannten illegalen Drogen untersucht. Diese Biomarker sind Substanzen, die im Körper entstehen, wenn dieser die jeweiligen Drogen verarbeitet und abbaut. Durch die Messung ihrer Konzentration im Zulaufwasser und unter Berücksichtigung der von der jeweiligen Kläranlage abgedeckten Bevölkerung läßt sich der Drogenkonsum der Bevölkerung abschätzen (bevölkerungsnormierte Massenfrachten, angegeben in mg/Tag/1000 Einwohner). Eine vertiefte Analyse der Ergebnisse sowie detaillierte Informationen zur Methodik sind in einem separaten Bericht auf der Website von Sciensano verfügbar. Der vollständige Datensatz ist über das föderale Geoportal zugänglich.